Künftig mehr politische Bildung und Streiten für Ideale: Wahl neuer Juso-Vorstand

Gute Zahlen und gute Stimmung bei der Konferenz (v. links): Daniel Sauer, Sabine Waschke MdL, Sascha Ruß, Jan Kircher (teilweise verdeckt), Jonathan Kohl, Markus Hartmann, Simeon de Roos (teilweise verdeckt), Thomas Weber, Jan-Philipp Stroscher, Vincenz Blanquett (teilweise verdeckt), Leonie Geiger, Elena Tritschler, David Grünewald, Denise, Schröter, Pascal Barthel, Phillip White, Volkan Sayman.

Foto: Jungsozialisten

 

01.11.09 - Fulda - Die Unterbezirkskonferenz der Fuldaer Jusos wählte Ende letzter Woche im Gasthof Harth in Fulda einen neuen Vorstand und die Delegierten des SPD-Nachwuchses für Bezirks- und Landeskonferenzen. Nach Grußworten der Landtagsabgeordneten und SPD-Unterbezirksvorsitzenden Sabine Waschke und des Juso-Bezirksvorsitzenden Pascal Barthel, in denen beide ihre Freude über das starke Mitgliederwachstum der Fuldaer Jungsozialisten ausdrückten, wählten die 22 anwesenden Jusos einstimmig Thomas Weber zum neuen Vorsitzenden und Sascha Ruß, Elena Tritschler und Jan-Philipp Stroscher zu seinen Stellvertretern.

Thomas Weber bedankte sich bei seinem Amtsvorgänger Philipp Przybylski, der nicht mehr angetreten war, für seine gute Arbeit in der Vergangenheit und zog ein positives Resümee über das letzte Jahr: "Unter Philipps Vorsitz ist die Zahl unserer aktiven Mitglieder von 4 auf knapp 30 gestiegen. Gerade im Bundestagswahlkampf konnten wir viele Neumitglieder werben und mit Aktionen wie der Demonstration gegen Atomkraft Aufsehen erregen." Auch Sabine Waschke zeigte sich mit der Arbeit des scheidenden Vorsitzenden zufrieden und wünschte dem neuen Vorstand alles Gute.

Bei der Versammlung wurden außerdem die Beisitzerposten im Vorstand neu besetzt und die Delegierten für die Juso-Bezirks- und Landeskonferenzen bestimmt.

Nachdem bisher vor allem die zahlreichen Wahlkämpfe die Aktivitäten des SPD-Nachwuchses im Jahr 2009 bestimmten, wollen sich die Jusos nun wieder stärker auf die politische Bildung für Mitglieder und Interessierte konzentrieren. So ist unter anderem die Veranstaltung beziehungsweise Teilnahme an Podiumsdiskussionen und Seminaren zu verschiedenen politischen Themen geplant. Natürlich solle aber - gerade in Anbetracht der neuen schwarz-gelben Bundesregierung - das Streiten für die eigenen Ideale weiterhin zentraler Bestandteil der Juso-Arbeit sein. Neben der Politik wollen die Jusos auch das nicht zu kurz kommen lassen, was Jugendliche häufig und gerne tun: Gemeinsam feiern. +++


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